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Gabe Newell hatte offenbar ein ganzes Zimmer voller Schwerter – und fing dann selbst mit Messerschmieden an

Gabe Newell ist Milliardär, Valve-Mitgründer, Steam-Legende, Yacht-Besitzer und offenbar auch jemand, der irgendwann beschlossen hat, dass ein paar normale Hobbys einfach nicht reichen.

Laut Counter-Strike-Miterfinder Minh „Gooseman“ Le hatte Newell bei Valve zeitweise ein komplettes Zimmer voller Messer, Schwerter und Äxte.

Und damit war die Sache noch nicht erledigt.

Irgendwann begann der Valve-Chef sogar damit, selbst Messer herzustellen und entsprechende Kurse zu besuchen.

Ja.

Der Mann hinter Steam hat offenbar nebenbei noch seinen Schmiedeskill hochgelevelt.

Erst Messer sammeln dann gleich selbst herstellen

Die Geschichte stammt aus einem aktuellen Interview mit Minh Le.

Le entwickelte Counter-Strike ursprünglich gemeinsam mit Jess Cliffe als Half-Life-Mod und arbeitete später direkt bei Valve.

Entsprechend konnte er Gabe Newell über Jahre aus ziemlich unmittelbarer Nähe erleben.

Dabei fiel ihm vor allem eine Sache auf:

Wenn Newell ein Thema interessant fand, beschäftigte er sich offenbar nicht nur ein bisschen damit.

Er ging komplett rein.

So soll es auch bei Messern gewesen sein.

Nach Les Erinnerung begann Newell zunächst damit, Messer und Äxte zu sammeln.

Aus ein paar einzelnen Stücken wurde irgendwann offenbar eine komplette Sammlung.

Le spricht sogar von einem ganzen Raum, der mit Messern, Klingen, Schwertern und teilweise großen mittelalterlichen Waffen gefüllt gewesen sei.

Mittelalterliche Schwerter direkt ins Valve-Büro

Besonders lustig ist die Vorstellung, wie das Ganze offenbar ablief.

Newell soll große Schwerter und Äxte bestellt und sie einfach in diesem Raum gesammelt haben.

Keine kleine Glasvitrine.

Keine zwei dekorativen Messer.

Sondern offenbar ein ziemlich ernst gemeintes Waffenhobby.

Le beschreibt Newell dabei weniger als durchgedrehten Waffennarren und eher als extrem neugierigen Menschen, der sich in neue Interessen regelrecht hineinsteigert.

Und irgendwann reichte ihm selbst das Sammeln offenbar nicht mehr.

Dann lernte Gabe Newell tatsächlich Messerschmieden

Der nächste logische Schritt im Leben eines normalen Menschen wäre vermutlich:

genug Messer.

Bei Gabe Newell offenbar nicht.

Laut Minh Le begann der Valve-Mitgründer anschließend damit, selbst Messer herzustellen.

Dafür soll er sogar Unterricht genommen haben.

Damit wechselte Newell praktisch von „Ich sammle Schwerter“ zu „Ich baue mir einfach selbst welche“.

Le sieht genau darin einen typischen Charakterzug seines früheren Chefs.

Newell entdecke etwas, das ihn interessiert, und wolle anschließend möglichst alles darüber lernen.

Vorher nervte er Valve-Mitarbeiter monatelang mit Kehlkopfgesang

Das Beste an der Geschichte:

Die Waffenphase war offenbar nicht einmal Newells ungewöhnlichstes Hobby.

Im selben Interview erzählt Le auch davon, dass sich der Valve-Chef zuvor für mongolischen beziehungsweise tuwinischen Kehlkopfgesang begeisterte.

Auslöser soll eine Dokumentation gewesen sein.

Newell begann anschließend selbst zu üben.

Nicht zu Hause.

Im Valve-Büro.

Und offenbar ziemlich regelmäßig.

Le berichtet, dass Newell über Monate hinweg durch die Flure lief und seinen Kehlkopfgesang ausprobierte.

Einige Mitarbeiter sollen irgendwann angefangen haben, ihre Bürotüren zu schließen, weil ihnen das Ganze zu laut wurde.

Die Phase dauerte laut Le ungefähr fünf Monate.

Danach kamen unter anderem die Messer.

Man kann Valve wirklich nicht vorwerfen, damals eine langweilige Firmenkultur gehabt zu haben.

Gabe Newell scheint ständig neue Nebenquests anzunehmen

Genau diese Geschichten passen erstaunlich gut zu dem Bild, das sich rund um Gabe Newell über die Jahre entwickelt hat.

Der Valve-Mitgründer ist längst nicht nur dafür bekannt, eines der wichtigsten Unternehmen im PC-Gaming aufgebaut zu haben.

Er interessiert sich für Hardware.

Für Schiffe.

Für wissenschaftliche Projekte.

Für Dota 2.

Für völlig unterschiedliche technische Themen.

Und offenbar zwischendurch auch für Kehlkopfgesang und mittelalterliche Schwerter.

Die Reddit-Reaktion auf die neue Geschichte fasst das ziemlich gut zusammen.

Mehrere Nutzer scherzen, Newell habe die Hauptquest längst erledigt und arbeite jetzt einfach alle Nebenquests ab.

Ehrlich gesagt:

Ganz falsch klingt das nicht.

Counter-Strike hätte ohne Valve wahrscheinlich ganz anders ausgesehen

Neben den ganzen kuriosen Geschichten steckt in Les Interview auch ziemlich viel Gaming-Geschichte.

Counter-Strike begann 1999 als Mod für Half-Life.

Der Erfolg war so gewaltig, dass Valve das Team schließlich ins Unternehmen holte und Counter-Strike zu einer offiziellen Marke machte.

Heute gehört die Reihe zu den größten Multiplayer-Shootern der Welt.

Le arbeitete damit genau in einer Zeit bei Valve, in der das Unternehmen noch deutlich kleiner war und Steam erst entstand.

Auf PlayStationInfo.de gibt es passend dazu bereits einen Rückblick auf die Entwicklung von Half-Life 2 und die nie veröffentlichte Episode 3.

Das aktuelle Interview liefert nun einen deutlich weniger technischen Blick auf diese Phase.

Offenbar wurde nicht nur an Half-Life und Counter-Strike gearbeitet.

Nebenbei lief Gabe Newell singend durchs Büro und bestellte Schwerter.

Eigentlich fehlt nur noch Half-Life 3

Natürlich dauerte es im Netz ungefähr drei Sekunden, bis jemand die obligatorische Frage stellte:

Und wann kommt Half-Life 3?

Denn egal wie viele Schwerter Gabe Newell sammelt, Schiffe kauft oder neue Hobbys ausprobiert – für viele Valve-Fans bleibt genau das die eine Quest, die bis heute offen ist.

Vielleicht liegt Half-Life 3 ja irgendwo in dem Raum zwischen den Äxten.

Man weiß es nicht.

Bis dahin wissen wir zumindest:

Wenn Steam irgendwann plötzlich eine Schmiedesimulation mit extrem realistischer Messerphysik veröffentlicht, dürfte die Inspiration geklärt sein.

Was hältst du davon? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

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