Cyberpunk 2077 weigert sich offenbar weiterhin konsequent, irgendwann einfach fertig zu sein.
Fast sechs Jahre nach dem berüchtigten ursprünglichen Release bekommt Night City schon wieder ein kostenloses großes Update.
Version 2.5 erscheint bereits morgen, am 22. Oktober 2026.
Und diesmal bringt CD Projekt Red nicht einfach nur ein paar Bugfixes.
Unter anderem kommt ein komplett neuer Spielstil ins Spiel:
V kann künftig zwei Waffen gleichzeitig verwenden.
Dazu gibt es neue Cyberware-Anpassungen und Inhalte rund um die frisch gestartete zweite Staffel von Cyberpunk: Edgerunners.
Und weil natürlich wieder jemand zu früh auf „Veröffentlichen“ gedrückt hat, sind offenbar bereits weitere Details des Updates durchgesickert.
Update 2.5 erscheint bereits morgen
CD Projekt Red hat die Veröffentlichung offiziell bestätigt.
Das sogenannte Edgerunners 2 Update erscheint am 22. Oktober für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC.
Nintendo Switch 2 folgt etwas später.
Der Patch ist kostenlos.
Passend dazu ist seit dem 20. Oktober auch Cyberpunk: Edgerunners 2 vollständig auf Netflix verfügbar.
CD Projekt nutzt den Anime also erneut, um Spieler zurück nach Night City zu locken.
Zwei Waffen gleichzeitig sind offiziell bestätigt
Das vielleicht interessanteste Feature hat CD Projekt Red bereits selbst verraten.
Update 2.5 führt einen neuen Dual-Wield-Spielstil ein.
V kann damit erstmals bestimmte Waffen gleichzeitig in beiden Händen verwenden.
Genauer erklären möchte CD Projekt das eigentlich erst heute um 17 Uhr während eines REDstreams.
Ein vorzeitig veröffentlichtes Video eines Content Creators hat allerdings offenbar schon mehr verraten.
Demnach steckt hinter dem System ein neuer Perk namens „Double Trouble“.
Dieser soll das gleichzeitige Verwenden von Power Pistols beziehungsweise Revolvern ermöglichen.
Wenn das tatsächlich so ins finale Update kommt, verändert es einige Builds ziemlich deutlich.
Johnny Silverhand wäre wahrscheinlich stolz.
Zwei neue Quests sollen ebenfalls kommen
Der versehentlich zu früh veröffentlichte Bericht nennt außerdem zwei neue Nebenmissionen.
Eine davon soll „Clampdown“ heißen und zeitlich vor Cyberpunk: Edgerunners 2 spielen.
Die zweite trägt angeblich den Titel „Welcome to Paradise“ und schickt V auf eine mysteriöse Tour durch Night City.
CD Projekt Red hat diese beiden Quests zum Zeitpunkt dieses Artikels noch nicht offiziell bestätigt.
Das ändert sich möglicherweise bereits heute Nachmittag.
Bis dahin sollten die Informationen als Leak behandelt werden.
Selbst eure Cyberware wird stärker anpassbar
Offiziell bestätigt ist dagegen eine neue Cyberware-Anpassung.
Wie umfangreich das System ausfällt, will CD Projekt Red ebenfalls im heutigen Stream zeigen.
Die bisherige Formulierung deutet zumindest darauf hin, dass es nicht ausschließlich um neue Implantate geht.
Spieler sollen ihre bestehende Cyberware offenbar stärker individualisieren können.
Dazu kommen Inhalte, Gegenstände und weitere Features, die von Edgerunners 2 inspiriert sind.
PS5 bekommt offenbar noch einen längst überfälligen Fix
Der Leak nennt außerdem eine kleine Änderung, die auf PlayStation 5 überraschend wichtig werden könnte.
Die HDR-Einstellungen sollen repariert werden.
Bislang gab es offenbar Situationen, in denen Änderungen an den entsprechenden Optionen praktisch keinen sichtbaren Unterschied machten.
Update 2.5 soll dieses Verhalten korrigieren.
Dazu kommen verschiedene Fehlerbehebungen und Verbesserungen an V’s Lager, das neue Filtermöglichkeiten erhalten soll.
Wie vollständig die geleakte Liste ist, bleibt momentan offen.
Cyberpunk 2077 hat ein ziemlich absurdes Comeback hingelegt
Dass wir Ende 2026 überhaupt noch über große neue Cyberpunk-2077-Features sprechen, ist eigentlich bemerkenswert.
Der Release von 2020 war so problematisch, dass Sony das Spiel zeitweise vollständig aus dem PlayStation Store entfernte.
Heute sieht die Situation vollkommen anders aus.
Phantom Liberty.
Update 2.0.
Neue Fahrzeuge.
Gameplay-Umbauten.
PS5-Pro-Unterstützung.
Und nun Version 2.5.
Update 2.5 zeigt nun erneut, dass CD Projekt Red das Spiel immer noch nicht vollständig loslässt.
Heute Abend kennen wir die komplette Wahrheit
Der offizielle REDstream beginnt heute, am 21. Oktober, um 17 Uhr deutscher Zeit.
Danach sollen auch die vollständigen Patch Notes veröffentlicht werden.
Dann wissen wir, welche Teile des vorzeitig veröffentlichten Videos tatsächlich stimmen und ob CD Projekt noch Überraschungen zurückhält.
Der Patch selbst folgt nur einen Tag später.
Eigentlich könnte Cyberpunk 2077 nach sechs Jahren langsam in Rente gehen.
Stattdessen bekommt V zwei Pistolen und zieht wieder los.
Night City kennt offenbar keinen Ruhestand.
Was hältst du davon? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
Black Ops macht mit alten Spielen hunderte Millionen und ein Original Entwickler sagt sein Team sieht keinen Cent davon
Manchmal ist Nostalgie wunderschön.
Und manchmal macht sie andere Menschen verdammt reich.
Die überraschenden Neuveröffentlichungen von Call of Duty: Black Ops und Black Ops 2 für PlayStation 4 und PlayStation 5 wurden im Sommer zu einem gewaltigen Erfolg.
Schätzungen zufolge verkauften sich beide alten Spiele allein im Juli zusammen rund 11,2 Millionen Mal.
Der damit verbundene Umsatz soll bei ungefähr 435 Millionen Dollar gelegen haben.
Für Activision und Microsoft klingt das vermutlich ziemlich angenehm.
Für Gavin Goslin weniger.
Der ehemalige Treyarch-Entwickler arbeitete tatsächlich an beiden Originalspielen und kritisiert nun öffentlich, dass die Menschen hinter den Klassikern von diesem neuen Geld offenbar nichts sehen.
Zwei alte Spiele bringen plötzlich hunderte Millionen Dollar
Activision veröffentlichte Black Ops und Black Ops 2 am 9. Juli überraschend für moderne PlayStation-Konsolen.
Große Remaster waren es nicht.
Neue Kampagnen ebenfalls nicht.
Es handelte sich weitgehend um Portierungen der bekannten Klassiker.
Der Preis lag trotzdem bei rund 40 Dollar pro Spiel.
Und die Spieler kauften.
Sehr viele Spieler.
Alinea Analytics schätzt, dass beide Spiele allein im Juli zusammen ungefähr 11,2 Millionen Exemplare verkauft haben.
Der daraus resultierende Umsatz soll bei rund 435 Millionen Dollar gelegen haben.
Black Ops 2 schaffte es im Juli sogar auf Platz eins der amerikanischen Circana-Verkaufscharts.
Einer der ursprünglichen Entwickler findet das inzwischen weniger lustig
Gavin Goslin arbeitete als Level Designer bei Treyarch an Black Ops und Black Ops 2.
Jetzt hat er sich auf LinkedIn zu den erfolgreichen Neuveröffentlichungen geäußert.
Seine Reaktion lässt sich ungefähr so zusammenfassen:
Stolz und Frust gleichzeitig.
Auf der einen Seite freut er sich darüber, dass Spiele, an denen sein Team vor mehr als einem Jahrzehnt gearbeitet hat, 2026 immer noch derart erfolgreich sind.
Auf der anderen Seite kritisiert er, dass Microsoft und Activision mit dieser Arbeit erneut große Umsätze erzielen, während die ursprünglichen Entwickler nach seiner Darstellung keine zusätzlichen Einnahmen erhalten.
Die Entwickler durchlebten damals den klassischen Crunch
Goslin erinnert auch daran, unter welchen Bedingungen einige dieser Spiele entstanden.
Er spricht von langen und brutalen Crunch-Phasen, in denen Entwickler enorme Mengen zusätzlicher Arbeit investieren mussten.
Genau deshalb empfindet er die heutige Situation als bittersüß.
Die Arbeit von damals verkauft sich erneut millionenfach.
Die Unternehmen verdienen wieder daran.
Die Menschen, die diese Inhalte ursprünglich gebaut haben, bekommen nach seiner Darstellung allerdings keine nachträgliche Beteiligung.
Goslin fordert deshalb eine Art rückwirkende Belohnung für Entwickler, wenn alte Spiele Jahre später erneut große Summen einspielen.
Bei PlayStationInfo war der Erfolg schon im Juli sichtbar
Dass die beiden Klassiker überraschend einschlagen, zeichnete sich unmittelbar nach der Veröffentlichung ab.
Damals konnte man noch darüber diskutieren, ob es lediglich ein kurzer Nostalgie-Effekt war.
Die späteren Verkaufsschätzungen zeigen:
Offenbar nicht.
Millionen Spieler wollten diese beiden alten Call-of-Duty-Teile tatsächlich noch einmal kaufen.
Activision selbst war vom Erfolg überrascht
Selbst Activision hatte offenbar nicht mit dieser Größenordnung gerechnet.
Marketingchef Tyler Bahl erklärte kürzlich, dass die Black-Ops-Ports intern zwar als potenziell erfolgreich eingeschätzt wurden, aber deutlich besser liefen als erwartet.
Der Publisher sieht darin vor allem ein Zeichen für die enorme Sehnsucht nach klassischem Call of Duty.
Spieler wollen offenbar wieder stärker diese unkomplizierten Abende, an denen Freunde gemeinsam ein paar Matches spielen, ohne dass jeder Bildschirm sofort von zehn unterschiedlichen Systemen und Events überladen wird.
Activision hofft natürlich, dass genau diese Nostalgie jetzt auch Modern Warfare 4 hilft.
Das erscheint am 23. Oktober.
Wer hat eigentlich Anspruch auf späteren Erfolg?
Die Kritik des Entwicklers berührt allerdings eine deutlich größere Frage.
Die meisten Spieleentwickler werden während der Produktion über ihr normales Gehalt bezahlt.
Sie besitzen nicht automatisch Anteile am Spiel.
Wird ein Titel zehn oder zwanzig Jahre später erneut veröffentlicht, entstehen daraus deshalb normalerweise keine automatischen Lizenzzahlungen an sämtliche damaligen Mitarbeiter.
Aus Unternehmenssicht ist das ziemlich normal.
Aus Sicht eines Entwicklers, der sein altes Level plötzlich wieder Millionen Dollar erwirtschaften sieht, kann sich das trotzdem ziemlich beschissen anfühlen.
Vor allem dann, wenn die damalige Produktion von massiver Mehrarbeit geprägt war.
Die Neuveröffentlichung zeigt aber noch etwas anderes
Vielleicht ist der Erfolg der Ports für Activision gleichzeitig eine unbequeme Botschaft.
Spieler haben mehr als zehn Jahre alte Call-of-Duty-Spiele noch einmal millionenfach gekauft.
Ohne komplettes grafisches Remake.
Ohne riesiges neues Live-Service-Konzept.
Ohne Revolution.
Einfach weil sie Black Ops und Black Ops 2 mochten.
Goslin interpretiert das als Zeichen dafür, dass viele Spieler nach den kompakteren, fokussierteren Erfahrungen früherer Jahre suchen.
Activision selbst dürfte die Sache vermutlich etwas einfacher sehen:
11,2 Millionen Verkäufe.
435 Millionen Dollar.
Danke für eure Nostalgie.
Für die damaligen Entwickler ist diese Rechnung offenbar deutlich weniger lustig.
Was hältst du davon? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
