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Alien Isolation 2 zeigt erstes Gameplay: Creative Assembly bleibt dem Horror-Original erstaunlich treu

Alien Isolation 2 erfindet das erfolgreiche Survival-Horror-Konzept seines Vorgängers offenbar nicht komplett neu. Auf der Gamescom 2026 konnte erstmals ein längerer Abschnitt der Fortsetzung gespielt werden. Der Prolog zeigt: Der Xenomorph bleibt eine tödliche Bedrohung, während Spieler erneut schleichen, improvisieren und den Alien mit verschiedenen Tricks ablenken müssen.

Mehr als zehn Jahre nach Alien Isolation wagt sich Creative Assembly wieder an den Xenomorph.

Auf der Gamescom 2026 konnten Besucher erstmals selbst einen Abschnitt aus Alien Isolation 2 ausprobieren. Gezeigt wurde der Prolog, der nicht nur die neue Hauptfigur vorstellt, sondern auch einen ersten Eindruck vom eigentlichen Gameplay vermittelt.

Wer den ersten Teil gespielt hat, dürfte sich dabei schnell heimisch fühlen – sofern man das bei einem Alien-Spiel überhaupt so nennen kann.

Neue Hauptfigur trifft auf einen bekannten Schauplatz

Spieler übernehmen in Alien Isolation 2 die Kontrolle über Blake.

Die Geschichte führt auf die abgelegene Weyland-Yutani-Kolonie Kurosaki. Dort finden sich Überreste eines Ortes, den Fans des ersten Spiels nur zu gut kennen.

Teile der Sevastopol-Raumstation sind auf Kurosaki abgestürzt.

Blake begibt sich in das Wrack und sucht dort nach möglichen Überlebenden sowie Material, das noch verwendet werden kann.

Natürlich bleibt es nicht bei einer ruhigen Erkundungstour.

Im Sevastopol-Wrack wartet bereits der Xenomorph

Während Blake das zerstörte Gebiet untersucht, stößt die neue Hauptfigur zunächst auf einen beschädigten Synthetic.

Wenig später wird allerdings klar, dass sich noch etwas wesentlich Gefährlicheres zwischen den Überresten befindet.

Ein Xenomorph ist ebenfalls dort unterwegs.

Ab diesem Moment erinnert das Gameplay stark an den ersten Teil. Statt den Alien einfach mit schweren Waffen zu bekämpfen, geht es erneut darum, möglichst nicht entdeckt zu werden.

Jedes Geräusch kann dabei zum Problem werden.

Flaschen und Fackeln helfen wieder bei der Ablenkung

Creative Assembly übernimmt mehrere bekannte Gameplay-Mechaniken.

Spieler können Gegenstände verwenden, um Geräusche zu erzeugen und den Xenomorph in eine bestimmte Richtung zu locken.

Im Gamescom-Prolog stehen dafür beispielsweise Flaschen und Leuchtfackeln zur Verfügung.

Während der Alien der Ablenkung folgt, kann Blake versuchen, einen anderen Weg einzuschlagen oder unbemerkt an der Kreatur vorbeizukommen.

Auch die eigene Bewegung spielt weiterhin eine wichtige Rolle. Wer unvorsichtig oder zu laut unterwegs ist, riskiert offenbar, vom Xenomorph entdeckt zu werden.

Das bekannte Katz-und-Maus-Spiel bleibt damit ein zentraler Bestandteil der Fortsetzung.

Creative Assembly verändert offenbar bewusst nicht zu viel

Gerade diese Ähnlichkeiten könnten für Fans eine gute Nachricht sein.

Alien Isolation wurde 2014 vor allem deshalb gelobt, weil der Xenomorph nicht wie ein gewöhnlicher Videospielgegner behandelt wurde.

Spieler mussten seine Bewegungen beobachten, improvisieren und ständig damit rechnen, dass sich die Situation verändert.

Die Fortsetzung scheint dieses Prinzip nicht durch ein komplett neues Action-System ersetzen zu wollen.

Stattdessen baut Creative Assembly auf dem bestehenden Survival-Horror-Fundament auf und versucht offenbar, es weiterzuentwickeln.

Kurosaki könnte trotzdem für deutlich mehr Abwechslung sorgen

Bei den Schauplätzen gibt es dagegen größere Veränderungen.

Alien Isolation spielte über weite Strecken innerhalb der Sevastopol-Raumstation. Die Fortsetzung ist nicht auf eine vergleichbare Station beschränkt.

Die Kolonie Kurosaki bietet Creative Assembly die Möglichkeit, unterschiedlichere Umgebungen einzubauen.

Der Gamescom-Prolog spielt zwar zunächst innerhalb beziehungsweise rund um das abgestürzte Wrack, deutet aber bereits an, dass die Geschichte anschließend weiterführt.

Am Ende des Abschnitts wird das Schiff in einen Fluss gezogen.

Zudem ist bekannt, dass auch die eigentliche Siedlung auf Kurosaki in die Ereignisse verwickelt wird.

Der Xenomorph könnte diesmal in offeneren Gebieten jagen

Damit stellt sich eine besonders interessante Frage: Wie funktioniert das bekannte Alien-Isolation-Prinzip außerhalb enger Korridore?

Größere Außenbereiche könnten Spielern mehr Möglichkeiten bieten, einer Begegnung auszuweichen. Gleichzeitig müsste Creative Assembly dafür sorgen, dass der Xenomorph auch in solchen Umgebungen weiterhin bedrohlich bleibt.

Genau daraus könnte einer der größten Unterschiede zum Original entstehen.

Statt ausschließlich durch dunkle Gänge und technische Anlagen zu schleichen, könnte die Jagd diesmal zwischen Wracks, Außenbereichen und den Gebäuden einer Kolonie stattfinden.

Wie weit Creative Assembly dieses Konzept tatsächlich ausbaut, lässt sich anhand des Prologs allerdings noch nicht beurteilen.

Wann erscheint Alien Isolation 2?

Einen Veröffentlichungstermin gibt es weiterhin nicht.

Creative Assembly hatte bereits vor der Gamescom deutlich gemacht, dass während der Messe kein Release-Datum genannt werden soll.

Bestätigt sind bislang die Plattformen.

Alien Isolation 2 befindet sich für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2 in Entwicklung.

Wann Spieler selbst wieder vor dem Xenomorph davonlaufen dürfen, bleibt damit offen.

Der erste ausführlichere Gameplay-Eindruck macht aber bereits deutlich, dass Creative Assembly seine erfolgreichste Idee nicht über Bord wirft.

Alien Isolation 2 soll offenbar genau dort weitermachen, wo das Original besonders stark war: Der Xenomorph ist kein Gegner, den man unbedingt besiegen soll – sondern einer, dem man besser gar nicht erst begegnet.

Was meint ihr: Sollte Alien Isolation 2 möglichst nah am ersten Teil bleiben oder wünscht ihr euch deutlich größere Veränderungen beim Gameplay?

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