Ohne Vorankündigung hat Ubisoft Tom Clancy’s The Division als Definitive Edition erneut veröffentlicht. Der Titel tauchte am 3. Februar still und leise in den Stores von PlayStation und Xbox auf – zum Preis von 50 US-Dollar .
Normalerweise stehen „Definitive Editions“ für grafische Überarbeitungen, technische Anpassungen und Verbesserungen, die ältere Titel optisch und spielerisch auf den Stand aktueller Hardware bringen. Genau das fehlt hier.
Die Produktbeschreibung nennt lediglich:
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Das Hauptspiel
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Alle drei Season-Pass-Erweiterungen
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Mehrere kosmetische Pakete
Hinweise auf grafische Upgrades, höhere Framerates oder Gameplay-Verbesserungen sucht man vergeblich.
Zwar profitieren PS5 und Xbox Series X|S automatisch von ihrer stärkeren Hardware, doch es handelt sich dabei lediglich um natürliches Upscaling – keine speziell angepasste Next-Gen-Version.
Im Grunde eine Gold Edition mit neuen Outfits
Inhaltlich ähnelt die Definitive Edition stark der früheren Gold Edition, ergänzt um einige kosmetische Extras. Technisch bleibt das Spiel jedoch auf dem Stand der bisherigen Konsolenversionen.
Dass Ubisoft die Veröffentlichung ohne große Bewerbung durchführte, könnte damit zusammenhängen, dass es schlicht keine Neuerungen hervorzuheben gibt.
Ungünstiger Zeitpunkt für Ubisoft
Die Veröffentlichung fällt in eine Phase, in der Ubisoft bereits für andere Entscheidungen in der Kritik steht – unter anderem nach der Einstellung des Remakes von Prince of Persia: The Sands of Time.
Für Fans, die auf Neuigkeiten zu Tom Clancy’s The Division 3 warten, hätte diese Neuauflage eine gute Gelegenheit sein können, die Community erneut zu aktivieren. Stattdessen sorgt der geringe Umfang der „Definitive Edition“ eher für Verwunderung.
Ob es sich hierbei um eine verpasste Chance oder eine bewusst minimalistische Wiederveröffentlichung handelt, bleibt Ansichtssache. Ach ne es ist einfach eine verpasste Chance mehr nicht.
Quelle:PlayStationstore.com
