PS5 – Sammelklage wegen DualSense Drift-Problem eingereicht

PS5 – Sammelklage wegen DualSense Drift-Problem eingereicht

Einige PlayStation 5-Spieler haben mit dem neuen DualSense-Controller Drift-Probleme. Eine Anwaltskanzlei nimmt sich dem Problem an und hat eine Sammelklage an Sony eingereicht.

Obwohl die PlayStation 5 erst wenige Monate auf dem Markt ist, haben einige Spieler mit dem neuen DualSense-Controller ihre Probleme. Konkret handelt es sich um den sogenannten Stick Drift. Dabei kommt es häufig vor, dass die Spielfigur oder der Courser im Menü sich von alleine bewegt. Im schlimmsten Fall werden Spiele so unspielbar, da keinerlei Präzision mehr möglich ist.

Ein Beispiel dafür sehr ihr hier:

Dualsense Drift from PS5

Eine Anwaltskanzlei in den USA fühlt sich nun berufen sich dem Problem anzunehmen und hat eine Sammelklage an Sony eingereicht. In dieser heißt es, dass der PlayStation-Hersteller wohl absichtlich fehlerhafte Komponenten verbaut hat, obwohl das Problem vom DualShock 4 bereits bekannt ist.

Angestoßen hat diese Klage letztendlich Llmarc Turner, der sich mit anderen Betroffenen zusammen getan hat. Bei der Kanzlei handelt es sich um die Kanzlei Chimicles Schwartz Kriner & Donaldson-Smith im Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York. Diese Kanzlei war schon bei der Klage gegen Nintendo involviert, in der es um den Joy-Con-Drift der Nintendo Switch ging. Die Klage wurde laut eurogamer.net am 12. Februar 2021 eingereicht.

Warum hat Turner geklagt?

Laut Llmarc Turner´s Aussage habe er am 05. Februar 2021 eine PlayStation 5 gekauft und auch am selben Tag schon das Drift-Problem festgestellt. Der Sony Support riet ihm die Konsole zu resetten, was er tat. Das Problem bliebt aber weiterhin bestehen. Am Ende entschied sich Turner einfach einen neuen Controller für 69,99 Dollar zu kaufen.

Die Details der Klage:

  • Der PS5-Controller sei „fehlerhaft“.
  • Sony wird beschuldigt, bewusst Komponenten verbaut zu haben, die bereits im PS4-Controller genutzt worden sind und ebenfalls das Stick-Drift-Problem verursachten.
  • Eine Reparatur der Controller sei zudem sehr umständlich.
  • Kunden müssten sich mit etlichen, aufgezeichneten Bandansagen herumschlagen, bis sie einen zuständigen Mitarbeiter am Hörer haben.
  • Zudem müssen sie für die Versandkosten der Reparatur aufkommen, selbst wenn der betroffene Controller noch ein Garantiefall ist.

Außerdem heißt es in der Klage: “Wäre Turner das Problem vorher bekannt gewesen, hätte er die Konsole nicht, oder zumindest günstiger, gekauft.”

Die Forderung

Die Kläger fordern Entschädigung und zusätzliche Wiedergutmachung durch Sony. Wie die Wiedergutmachung aussehen soll, bleibt in der Klage offen.

Des weiteren wurde auf Unterlassung geklagt. Sony soll eine allgemeine Lösung für das Drift-Problem finden und dieses permanent lösen. Eine außergerichtliche Einigung wurde ablehnt. Sony selbst hat sich bisher zu dem Fall noch nicht geäußert.

Was haltet Ihr von der Klage? Habt ihr das selbe Problem?

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Quelle

 

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