Die geplante Verfilmung von Death Stranding nimmt weiter Form an. Regisseur Michael Sarnoski, der gemeinsam mit A24 an dem Projekt arbeitet, hat nun neue Einblicke in die Ausrichtung des Films gegeben. Demnach soll die Adaption zwar die gefährliche und düstere Welt des Spiels einfangen, bei der Darstellung von Gewalt jedoch einen anderen Ansatz verfolgen.
Bedrohung statt übertriebener Brutalität
In einem aktuellen Interview erklärte Sarnoski, dass Action und Gewalt zwar Bestandteile des Films sein werden, sie aber nicht im Mittelpunkt stehen sollen. Vielmehr gehe es darum, das Gefühl ständiger Gefahr und die trostlose Atmosphäre der postapokalyptischen Welt zu vermitteln.
Fans müssen demnach nicht mit besonders expliziten oder schockierenden Szenen rechnen. Stattdessen soll die Spannung vor allem durch die Umgebung und die allgegenwärtige Unsicherheit entstehen.
Keine direkte Umsetzung der Spielhandlung
Bereits bekannt ist, dass der Film keine exakte Nacherzählung des Spiels darstellen wird. Stattdessen entsteht eine eigenständige Geschichte innerhalb des Death-Stranding-Universums.
Dadurch erhalten die Verantwortlichen mehr Freiheiten, neue Figuren und Ereignisse einzubauen und gleichzeitig die von Hideo Kojima geschaffene Welt weiter auszubauen.
Arbeiten am Drehbuch schreiten voran
Laut Michael Sarnoski wurde inzwischen bereits der zweite Entwurf des Drehbuchs fertiggestellt. Sollten die Planungen wie vorgesehen verlaufen, könnten die Dreharbeiten im Jahr 2027 beginnen.
Als mögliche Drehorte gelten unter anderem Island und Nordirland.
Rückkehr bekannter Stars weiterhin offen
Ob bekannte Darsteller aus dem Spiel auch im Film zu sehen sein werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Im Original gehörten unter anderem Norman Reedus, Mads Mikkelsen, Léa Seydoux, Margaret Qualley und Elle Fanning zum Cast.
Bis zur Veröffentlichung dürfte zwar noch einige Zeit vergehen, doch die neuesten Aussagen zeigen, dass die Arbeiten an der Death-Stranding-Verfilmung kontinuierlich voranschreiten.
