EA wollte skate. als dauerhaftes Online-Spiel aufbauen.
Die Community hatte offenbar andere Pläne.
Mit ReSkate ist innerhalb weniger Tage ein Fanprojekt regelrecht explodiert, das EAs Free-to-Play-Skatespiel gleich mehrere Dinge tun lässt, die offiziell überhaupt nicht vorgesehen sind.
Offline spielen.
Private Server.
Eigene Maps.
Mods.
Und sogar Fortschritt ohne Verbindung zu EAs Servern.
Mehr als 350.000 Downloads soll ReSkate bereits innerhalb weniger Tage gesammelt haben.
Die Entwickler des Projekts zeigen sich selbst überrascht von dem Erfolg.
Und wissen gleichzeitig ziemlich genau, was als Nächstes passieren könnte:
Post von EAs Anwälten.
350.000 Downloads in wenigen Tagen
ReSkate wurde von zwei Moddern entwickelt, die unter den Namen zee_x64 und ReGlitched auftreten.
Eigentlich sollte daraus offenbar kein riesiges Projekt werden.
Gegenüber PC Gamer erklärte zee_x64 sinngemäß, man habe schlicht aus Liebe zum Spiel daran gearbeitet und nicht erwartet, dass die Sache derart groß wird.
Doch innerhalb weniger Tage wurde ReSkate laut den Entwicklern mehr als 350.000 Mal von GitHub heruntergeladen.
Für ein inoffizielles Modding-Projekt ist das eine ziemlich heftige Zahl.
Vor allem, weil ReSkate nicht nur ein paar neue Skins einbaut.
Das Projekt verändert grundlegende Bestandteile des Spiels.
skate. funktioniert damit plötzlich komplett offline
Einer der größten Unterschiede:
ReSkate kann ohne EA-Server laufen.
Das offizielle skate. ist als Free-to-Play-Live-Service aufgebaut und setzt grundsätzlich auf eine Online-Verbindung.
ReSkate umgeht genau diesen Punkt.
Nach Angaben der Entwickler werden Charakter, Fortschritt, Outfits und andere Daten lokal auf dem eigenen PC gespeichert.
Das Spiel kann danach sogar gestartet werden, wenn Steam geschlossen ist.
Damit bekommt skate. plötzlich genau die Funktion, die sich viele Spieler seit dem Start gewünscht haben:
Einfach fahren.
Ohne Server.
Ohne Live-Service-Zwang.
Private Server mit bis zu 32 Spielern sind ebenfalls möglich
Damit hört das Ganze nicht auf.
ReSkate bietet eigene Multiplayer-Lobbys und dedizierte Server.
Bis zu 32 Spieler können gemeinsam auf privaten Servern unterwegs sein.
Passwörter sind möglich.
Es gibt einen eigenen Serverbrowser.
Text- und Voice-Chat sind ebenfalls integriert.
Sogar klassische Aktivitäten wie S.K.A.T.E., Spot Battles und Koop-Challenges funktionieren innerhalb des Systems.
Das bedeutet:
Die Community hat nicht einfach einen Offline-Mod gebaut.
Sie hat praktisch eine alternative Infrastruktur für EAs Spiel geschaffen.
Eigene Maps und Mods kommen gleich noch dazu
Besonders pikant dürfte aus EAs Sicht sein, dass ReSkate außerdem vollständigen Mod-Support bietet.
Spieler können
Quelle: GitHub
