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The Walking Dead: Destinies – Ein Untergang im Zombiechaos oder ein verkanntes Meisterwerk?

„Die Walking Dead: Destinies“ ist endlich da, und es scheint, dass wir einen vielversprechenden Anwärter auf den Titel des schlechtesten Spiels des Jahres haben. Kann „Skull Island: Rise of Kong“ endlich aufatmen?

Nachdem Nacons „The Lord of the Rings: Gollum“ bereits als eine der größten Enttäuschungen des Jahres 2023 galt, mit einem Metascore von 34 und einem User-Score von 1,2, dachte sich GameMill Entertainment: Warum nicht auch mal eine eigene Lizenzgurke auf den Markt bringen?

„Skull Island: Rise of Kong“ erreichte einen beeindruckenden Metascore von 23, und mit einem großzügigen User-Score von 3,6 schienen die Spieler über die zahlreichen Unzulänglichkeiten des Spiels großzügiger hinwegzusehen. Dies hinderte GameMill Entertainment jedoch nicht daran, mutig die nächste Lizenzversoftung zu präsentieren.

Vorhang auf für „The Walking Dead: Destinies“, entwickelt von dem äußerst unbekannten brasilianischen Studio Flux Games. Das Spiel wurde letzten Freitag auf die ahnungslosen Spieler losgelassen, und während bisher nur wenige Tapfere den Ausflug in die Zombiewelt wagten, sorgten diejenigen, die es taten, für allerhand skurrile Spieleindrücke in den sozialen Medien.

Nichts an diesem Spiel funktioniert wirklich. Der visuelle Stil des neuen „The Walking Dead“-Ablegers erinnert stark an die glorreiche Ära der PlayStation 2. Das eigentliche Gameplay wäre selbst damals nicht akzeptabel gewesen, und die Zwischensequenzen wirken ziemlich statisch. Ein paar beispielhafte Ausschnitte sind unterhalb dieser Zeilen eingebettet.

Gamingbolt gehörte zu den wenigen Redaktionen,“The Walking Dead: Destinies“ – Ein Untergang im Zombiechaos oder ein verkanntes Meisterwerk? die sich durch „The Walking Dead: Destinies“ quälten. In ihrem Fazit mit einer großzügigen 2/10-Wertung heißt es: „Es würde mich nicht überraschen, wenn mir jemand sagen würde, dass The Walking Dead: Destinies in wenigen Wochen entwickelt wurde. Nichts an diesem Spiel funktioniert wirklich. Jeder Zentimeter des Spiels ist mit erheblichen Problemen behaftet.“

Kritikpunkte sind unter anderem das schrecklich produzierte und gestelzte Storytelling, die peinliche und schlechte Sprachausgabe, die klobige Steuerung, der Schwierigkeitsgrad, zahlreiche technische Probleme und im Grunde alles andere am Spiel.

Trotzdem klang das Konzept vielversprechend: Spieler übernehmen die Kontrolle über bekannte Charaktere aus der AMC-Fernsehserie „The Walking Dead“ und können den Verlauf der Geschichte der ersten vier Staffeln verändern. Wer sich selbst eine Meinung zu „The Walking Dead: Destinies“ bilden möchte, findet es für den stolzen Preis von 49,99 Euro im PlayStation Store. PlayStation Plus-Mitglieder können immerhin bis zum 1. Dezember 2023 zehn Prozent sparen.

Interessanterweise scheint „The Walking Dead: Destinies“ auch Fans zu haben. Im PlayStation Store vergaben immerhin 33 Prozent der Spieler die volle Punktzahl. Wer hätte gedacht, dass so viele Menschen Spaß an einem Spiel haben, das offensichtlich so viele Probleme hat?

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