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Biomutant – Vorschau

„Biomutant“ ist eines der Videospiele, welches auf der Gamescom für Aufsehen gesorgt hat. Leider allerdings muss auch gesagt werden, dass das Action – RPG verschoben worden ist auf 2019. Dabei erinnert das Videospiel auf den ersten und auch zweiten Blick gar nicht so sehr an eine Postapokalpyse.

Während die meisten Spiele die Postapokalypse eher als etwas Tristes darstellen oder auch öde, in denen es um einen verzweifelten Kampf geht, entweder gegen Zombies, Untote, Menschen oder andere Kreaturen, so ist dies bei „Biomutant“ anders. Das Action – RPG aus Schweden geht dabei einen anderen Weg. In „Biomutant“ steht nicht einer der letzten Menschen im Mittelpunkt der Geschichte. Es ist eher ein nicht näher definiertes Wesen, welches ein bisschen an einen Waschbären erinnert. Diesen Helden können wir uns nach eigenem Gutdünken gestalten. Farbe und Musterung des Fells sind dabei nicht das einzige, was wir auswählen. Der Protagonist passt sich auch optisch dem an, was wir ihm verpassen. Dabei gibt es die fünf Punkte Agilität, Vitalität, Stärke, Intelligenz und Charisma.

Wollt ihr zum Beispiel einen besonders schlauen Charakter, so legt dieser einen großen Kopf als Ergebnis hin. Soll es dagegen eher ein besonders kräftiger Held sein, so ist dieser besonders muskulös. Das Team von Experiment 101 besteht aus gerade einmal 17 Personen. Dass es ein individuelles Erlebnis für euch wird, darauf legt man bei „Biomutant“ offenbar besonders Wert. Bei Spielstart werden die Gebiete eurer Welt zufällig generiert. Während also der eine eine Wüste vorfinden kann, so kann es sein, dass ihr dagegen durch einen Dschungel streift oder in einer Eiswelt euch durchkämpfen müsst.

Dementsprechend müsst ihr teilweise besondere Ausrüstung finden, um zu überleben. Nehmen wir einmal an ihr befindet euch in einem verstrahltem Gebiet, dann wäre es nur gut, wenn ihr einen Schutzanzug findet. Und dann auch noch einen kleinen Mech aus Schrott zusammenbauen. Die Spielwelt sieht durchaus toll aus. Verschiedene Landschaften sowie Klimazonen sorgen für genügend Abwechslung. Viele Wege sind zudem ein wenig verwinkelt oder man kommt nur mit bestimmten Items oder Mutationen weiter. An die Story seid ihr auch nicht total festgebunden. Ihr könnt sie vollkommen frei angehen.

Nach der Apokalpyse steht der sogenannte Weltenbaum im Zentrum der Spielwelt. Er ist derjenige, der überhaupt dafür sorgt, dass der ganze Laden hier noch läuft. Die Bewohnbarkeit des Planeten hängt dabei von den fünf Wurzeln ab. In jedem dieser fünf Spielgebiete allerdings existiert ein Monster, welches sich jeweils an der Wurzel zu schaffen macht. Der lebensspendende Baum verliert so langsam an seinem Leben und nun kommt das interessante Feature mit ins Spiel.

Ihr habt nun nämlich die Wahl, was ihr dagegen tun wollt. Seid ihr der Meinung, dass ihr euch heldenhaft erweisen müsst, so brecht ihr natürlich auf und macht jedem der fünf Monster den Garaus. Ihr könnt aber auch einfach abwarten, was passiert, wenn ihr die Monster so vor sich hinfressen lasst. Oder aber ihr geht auf das andere Extrem über und helft ihnen sogar dabei, den Baum zu zerstören. In diesem Zusammenhang existieren auch Völker und Gruppierungen in der Spielwelt. Auch hier habt ihr drei Möglichkeiten, wie ihr mit ihnen verfahren wollt.

Ihr könnt sie bekämpfen oder euch mit ihnen verbünden oder aber ihr lasst sie einfach machen und mutieren. Je nachdem wie ihr euch entscheidet erhaltet ihr Quests von euren Auftraggebern. Wie es sich für ein Rollenspiel gehört, steigt ihr durch abgeschlossene Quests natürlich im Level auf und vermutlich erhaltet ihr so dann auch neue Mutationen. Die Kämpfe sind dabei inspiriert von „Devil May Cry“, der „Batman Arkham“ – Reihe sowie auch „Ratchet & Clank“. Ihr habt eine Nah – und eine Fernkampfwaffe und füllt damit das Kombo – Meter. Wenn dieses voll ist, könnt ihr eine Spezialattacke auslösen. Was genau das für ein Angriff ist, hängt dabei von eurer gewählten Waffe ab. Wie sieht es mit dem Nahkampf aus? Hier schlagt ihr euch durch die Gegner durch und achtet dabei auf ein Symbol über dem Kopf eures Protagonisten. Leuchtet dieses auf, drückt ihr auf die Kontertaste und schlagt den angreifenden Gegner um. Das erinnert nicht umsonst an die „Batman Arkham“ – Reihe.

Was gibt es sonst noch so zu berichten? Biomutant weist einen wunderbar derben Humor auf. So kommentiert ein Erzähler immer wieder das Geschehen mit trockenen Witzen. Highlight stellt natürlich auch der Kampf gegen einen der Wurzelfresser dar, die sich an dem Weltenbaum zu schaffen machen. Wir als kleiner Kampfroboter stellen uns dabei einem Monster entgegen, welches Ähnlichkeit aufweist mit einem Gorilla.

Ein riesiges Maul steht uns dabei im Wege. Der Kampf geht dabei über mehrere Phasen. Schließlich verlieren wir unsere Rüstung und werden verschluckt. Damit wir den Gorilla doch noch besiegen können, müssen wir schnell aus dem Magen klettern und auf das Herz eindreschen. Wenn uns das erfolgreich gelingt, dann haben wir eines der Monster besiegt. Die Kreatur stirbt und der Weltenbaum erholt sich etwas. Was aber wenn man es nicht schafft? Dafür haben sich die Entwickler etwas Besonderes ausgedacht. Der Gorilla furzt einen aus und unser Held liegt bewegungsunfähig auf dem Boden. Dann lässt sich der Mutant einfach mit seinem Hinterteil auf uns fallen.

Bei einem Event haben sich THQ Nordic und Experiment 101 nicht die Gelegenheit nehmen lassen, Neues zu ihrem Projekt “Biomutant” zu präsentieren. Das Open – World – Action – Rollenspiel wartet nun mit konkreten Gameplayszenen auf. Bezüglich mancher Gameplay – Ausschnitte kommt auch der Studio – Chef Stefan Ljungqvist zu Wort. Dabei können wir nun einen Blick werfen auf verschiedene Kampfmechaniken und Waffen, die zum Einsatz gegen die Gegner kommen.

Um diese Techniken zu erlernen, stehen die sogenannten Sifus zur Verfügung. Diese Lehrer kann man überall in der Spielwelt finden. Weitere Anpassungsmöglichkeiten warten auch darauf, von euch im Video gesehen zu werden. Ein sogenanntes DNA – Rad dient dazu, die Körperformen frei bestimmen zu können. Skurrilerweise soll so etwa ein großer Kopf für eine größere Intelligenz stehen. Im Spielverlauf können wir diese Attribute weiter anpassen und verfeinern. Zahlreiche Waffen warten darauf, getestet zu werden. Dank der mathematischen Kombinatorik sollen mehr als 500 000 verschiedene Waffen im Spiel hergestellt werden können.

Ein frischer Gameplay – Trailer gibt euch zudem einen Eindruck davon, welche actionlastigen Szenen auf uns warten in “Biomutant”. Neben jenem Kampfsystem sind auch verschiedene Gebiete der abwechslungsreichen Spielwelt zu sehen. Im Zentrum der Spielwelt wird es einen Baum des Lebens geben, welcher fünf Wurzeln besitzt. Jede dieser Wurzeln wird von einem Bossgegner bewacht. Besiegt man einen, wird die entsprechende Wurzel geheilt werden. Alternativ könnt ihr euch aber auch auf die Suche nach Kartoffeln machen und diese zu den Wurzeln bringen. Jede Kartoffel heilt zu einem Prozent.

Dadurch könnt ihr dem Bossgegner aus dem Weg gehen und trotzdem den Baum heilen. Der Slapstick – Humor des Videospiels ist “Kung – Fu Panda” zu verdanken. Dagegen beeinflusst “Devil May Cry” den Stil des Kampfsystems. Dieses soll sehr flüssig ablaufen, indem ihr Aktionen miteinander verknüpfen könnt. Während eines Sprungs beschießt ihr zum Beispiel einen Gegner. Bei der Landung greift ihr ihn mit eurem Schwert an, bevor ihr ihn wieder mit den Pistolen unter Beschuss setzt.

Mit einer Mindestlaufzeit von zehn Stunden fällt „Biomutant“ eher überschaubar aus. Ljungqvist betont jedoch, dass sich diese Angabe nur auf das Absolvieren der nötigsten Aufgaben beschränkt. Sollte man den Titel also vollständig abschließen wollen, erhöht sich die Spielzeit nochmals. Außerdem ist es den Verantwortlichen wichtig, einen hohen Wiederspielwert zu kreieren, sodass man sich über einen längeren Zeitraum mit dem Open-World-Rollenspiel beschäftigt.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat man verschiedene Enden eingebaut. Von entscheidender Bedeutung ist hierbei das sogenannte Yin-Yang-Moral-System. „Sie können Ihre genetische Struktur neu codieren, um Ihr Aussehen und Ihre Spielperformance zu verändern. Dies wird natürlich Auswirkung auf Ihre Attribute haben. Darüber hinaus führt die Einwirkung von Biokontamination auf die Welt zu physischen Mutationen (wie etwa Heuschreckengreifer und mit Stacheln versehene Schwänze). Der Kontakt mit Radioaktivität in Bunkern der alten Welt beeinflusst Ihren Geist und kann Psychomutationen wie Telekinese, Levitation und mehr auslösen“ , so THQ Nordic.

Auf der Gamescom 2017 war es soweit. Publisher THQ Nordic und die Entwickler Experiment 101 kündigten mit “Biomutant” ein Open – World – Kung – Fu – RPG an. In einem aktuellen Interview ließ man nun entsprechende Inspirationsquellen durchsickern. So soll der Spieler den Einfluss von “Zelda Breath Of The Wild” und “Devil May Cry” zu spüren bekommen. Nach Stefan Ljunqvist vom Entwicklerstudio Experiment 101 erwartet uns von der Spielstruktur eine Ähnlichkeit zu “Zelda”.

Es soll sich um eine sehr offene Welt handeln, in der man auf neue Charaktere stößt und mit ihnen interagieren kann. Damit soll sich “Biomutant” etwa von “Horizon Zero Dawn” unterscheiden, welches bei der Story einen eher linearen Ansatz verfolgt. Im Zentrum der Spielwelt wird es einen Baum des Lebens geben, welcher fünf Wurzeln besitzt. Jede dieser Wurzeln wird von einem Bossgegner bewacht. Besiegt man einen, wird die entsprechende Wurzel geheilt werden. Alternativ könnt ihr euch aber auch auf die Suche nach Kartoffeln machen und diese zu den Wurzeln bringen. Jede Kartoffel heilt zu einem Prozent. Dadurch könnt ihr dem Bossgegner aus dem Weg gehen und trotzdem den Baum heilen.

Laut den Entwicklern ist „Biomutant“ ein mythisches, postapokalyptisches Kung – Fu RPG. Es soll den Spieler in eine offene Welt versetzen. Die Spielebeschreibung gibt an, dass euch ein Mix aus Echtzeit – Nahkämpfen, Shooter – Gameplay sowie Action mit Mutantenfähigkeiten erwartet. Auch der Wiederspielwert soll hoch sein. Erreichen möchte man dies mittels eines tiefgreifenden Charakter – Entwicklungssystems. Zudem soll die Erkundung von drei systematisch generierten Welten möglich sein. Fortbewegen könnt ihr euch zu Fuß, per Mecha – Roboter, Luftballon, Jetski und UFO. Wann der Titel auf den Markt kommt, ist noch ungewiss.

Zwar brachte die diesjährige Gamescom keine extrem großen Spieleankündigungen hervor, doch “Biomutant” gehörte mit Sicherheit zu den interessanten Neuerungen. Passend zur Ankündigung hatten die Spieler auf der Gamescom die Möglichkeit, das Spiel zu testen. Dabei kritisierten zahlreiche Spieler, dass der Protagonist sich zu redefreudig zeige. Nahezu jede Aktion im Kampf kommentierte dieser mit Ausdrücken wie „Boom!“, „Neutralised!“ oder „Hack-and-Slash!“. Laut Publisher THQ Nordic können diese Spieler jedoch aufatmen. In der finalen Version von “Biomutant” soll es möglich sein, die Sprechaktivitäten des Protagonisten einzuschränken.

Außerdem wirkt sich die Gesamtspiellaufzeit auf die Anzahl der Kommentare aus. Jeweils nach der ersten und nach zehn Spielstunden wird die Anzahl der Kommentare automatisch reduziert. Komplett abschalten könnt ihr sie aber nicht. Laut dem Publisher nämlich haben sie eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für die Handlung von “Biomutant” inne.

Es wurde zudem eine Collector`s Edition des Spiels vorgestellt. Für rund 120 Dollar bekommt ihr zusätzlich den offiziellen Soundtrack, eine Figur, ein Artwork und eine Sammler – Box. Verantwortlich für die Entwicklung ist übrigens das neue Studio Experiment 101.

Dieses wurde von früheren „Just Cause“ – und „Mad Max“ – Machern gegründet. „Ihr seid völlig frei, wenn es darum geht, Waffen herzustellen. Kombiniert Teile, um eure eigenen einzigartigen Einhand- oder Zweihand-Nahkampfwaffen zum Schlitzen, Zerschmettern oder Durchbohren herzustellen. Revolver, Gewehre und Schrotflinten sowie Modifikationen wie Korkenzieher, Akku-Kettensägenmodule oder biokontaminierte Schlammampullen können zu eurem Waffenarsenal hinzugefügt werden.“ „Biomutant“ wird für PC, Xbox One und PS4 entwickelt und soll schon im kommenden Jahr erscheinen. Angeblich erwartet euch eine ungewöhnliche Geschichte mit einem ungewöhnlichen Ende.

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