Flight Simulator 2020 – 2.000 Terabyte groß

Die neuesten Bilder zum Flight Simulator 2020 zeigen eindrucksvoll, welche Ausmaße eine Spielwelt heutzutage annehmen kann. Auf der höchsten Grafikeinstellung wirkt ein Flug aus optischer Sicht extrem realistisch. Das liegt daran, dass die Verantwortlichen auf den Kartendienst von Bing zurückgreifen. Somit stehen Satellitenbilder zur Verfügung, die zusammen mit der hauseigene Cloud-KI “Azure AI” zum Einsatz kommen. Das Ergebnis ist ein Abbild der gesamten Erde.

Der Flight Simulator 2020 zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Cloud Gaming sein kann. Offline benötigt man bis zu 2.000 Terabyte Speicherplatz.

Um alle Daten in Echtzeit verarbeiten zu können, benötigt der Flight Simulator 2020 eine Internetverbindung zur Cloud von Microsoft. Bei einer stabilen Verbindung und ausreichender Bandbreite ist die angesprochenen Grafik möglich. Für all diejenigen, die gegen einen Onlinezwang sind, besteht die Möglichkeit, sich das Spiel komplett herunterzuladen. In diesem Schritt müssen jedoch alle Karten zusätzlich geladen werden. Das ist der Grund, warum man in diesem Fall mit etwa 2.000 Terabyte rechnen muss. Umgerechnet sind das 2 Petabyte oder 2.000.000 Gigabyte.

Man ist allerdings nicht verpflichtet, diese Datenmenge vollständig herunterzuladen. Dann muss man jedoch mit Einbußen rechnen. Das Offline-Spielerlebnis unterscheidet sich somit deutlich von der Online-Variante. Es bleibt abzuwarten, wie umfangreich dieser Unterschied ist. Genaueres lässt sich eh erst zum Release sagen. Mehr Details zum Spiel findet ihr auf der offiziellen Seite (direkt weiterleiten).

Der Flight Simulator 2020 zeigt somit eindrucksvoll, welches Potenzial im Cloud Gaming steckt. Umfangreiche Rechenprozesse werden in einer Cloud abgewickelt und machen die Hardware des Spielers “überflüssig”. Auch wenn Sony am Cloud Gaming arbeitet, entwickelt sich diese auch mit der kommenden PS5 nicht zum Standard. Ohnehin hätten einige Spieler in Deutschland mit dieser Entwicklung ihre Probleme. Wie zuvor angesprochenen, setzt Cloud Gaming eine bestimmte Bandbreite voraus. In einem Artikel, der bereits ein Jahr alt ist, haben wir bereits über Komplikationen gesprochen (direkt weiterleiten).

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