PlayStation 5 – Sony betont Ladezeiten in Ultra High Speed

Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass die kommende PS5 über eine SSD verfügt, mit dessen Hilfe die Verantwortlichen von Sony die Ladezeiten einzelner Spiele deutlich senken wollen. In einem aktuellen Dokument betonen sie erneut geplante Ladezeiten in Ultra High Speed.

Es gibt Neuigkeiten zur kommenden PS5. Sony hat in einem offiziellen Dokument von Ladezeiten in Ultra High Speed gesprochen.

Obwohl noch nicht sämtliche Daten bezüglich der Hardware vorliegen, hat man anhand von Spider-Man bereits verdeutlicht, wie sich die Ladezeiten auf der PS5 verändern sollen. Im Beispiel kommt die PS4 Pro auf über acht Sekunden, die mit der Next-Gen-Konsole deutlich gesenkt werden. Der Wert fällt unter die Marke von einer Sekunde. Als diese Behauptung bekannt wurde, kam nicht nur Begeisterung, sondern auch Skepsis aus. Dass es die Japaner allerdings ernst meinen, zeigt ein aktuelles Dokument.

Im Rahmen des sogenannten Sony Corporate Strategy Meeting 2019 haben die Verantwortlichen ein weiteres Mal über die Verkürzung der Ladezeiten gesprochen. Wie eine Präsentation zeigt (zur Quelle), ist von einem Ultra High Speed die Rede. Unterstützt wird diese Bezeichnung durch das zuvor genannte Beispiel. Das zeigt eindeutig, dass es sich nicht nur um eine  einfache Behauptung im Zuge eines Interview handelt. Vielmehr möchte Sony tatsächlich die Ladezeiten in künftigen Spielen drastisch senken.

Bis auf dieses Versprechen liegen aktuell aber keine weiteren Beweise für den Erfolg vor. Möglicherweise präsentiert man uns auf der offiziellen Enthüllung der PS5 eine Tech-Demo. Mit Sicherheit lässt sich dies allerdings nicht sagen. Aus diesem Grund bleibt uns vorerst nichts anderes übrig, als abzuwarten.

Leistung nährt sich dem PC an

In einem aktuellen Interview (zur Quelle) haben einige Entwickler, die für FAR: Lone Sails verantwortlich sind, über die kommende PS5 geredet. Sie seien von der Leistung er Next-Gen-Konsole begeistert und freuen sich auf die Möglichkeiten, die diese mit sich bringt. Die Spieler können sich auf fortschrittlichere Features in künftigen Videospielen einstellen.

“Es wird die Konsolenleistung definitiv näher an die PC/Desktop-Einstellungen heranbringen, was weniger Optimierungen für Ports bedeutet”.

Sony hält sich bezüglich technischer Angaben bedeckt. Vor geraumer Zeit hat man allerdings erste Details verraten. So können wir uns auf die CPU die dritte Generation des AMD Ryzen mit 7nm Zen 2 Mikroarchitektur freuen. Bei der GPU setzt man auf Custom Radeon Navi mit Raytracing-Support. Raytracing sorgt insbesondere für eine realistischere Grafik, steckt aber noch am Anfang. Folglich wird es auch auf der PS5 dauern, bis Raytracing richtig aufblühen kann. Laut Cerny profitiert aber nicht nur die Grafik, sondern auch der Sound von Raytracing. Darüber hinaus bietet die PS5 eine Abwärtskompatibilität, die allerdings auf die aktuelle Generation beschränkt ist.

Capcom betont längere Entwicklungszeiten

Mit der Einführung der neuen Konsolengeneration müssen sich die Spieler auf längere Entwicklungszeiten für entsprechende Titel einstellen. Dieser Ansicht ist zumindest Capcom. Um das zeitliche Loch zu stopfen, setzt man Unternehmen auch künftig auf den Games as a Service Ansatz. Erst kürzlich haben wir dazu zwei interessante Artikel veröffentlicht. In dem einen geht es um ein Paradebeispiel des Ansatzes (zum Artikel). Der andere wiederum offenbart eine Schattenseite (zum Artikel).

Wann die PS5 in den Handel gelangt, ist derzeit noch ungewiss. Sony hat uns bislang keinen offiziellen Zeitraum oder sogar einen Termin verraten. Wir gehen jedoch davon aus, dass es im kommenden Jahr soweit ist. Mit ein bisschen Glück erfolgt 2019 die offizielle Enthüllung. Wir bleiben wir euch definitiv am Ball.

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